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STEAM. Das Fantasy-Musical (2014/2015)

Text: Ellen Kärcher, Francesco Cottone

Musik: Francesco Cottone, Amby Schillo

Regie: Ellen Kärcher

Choreographie: Ellen Kärcher

Musikalische Leitung: Francesco Cottone, Amby Schillo

Uraufführung: 5. September 2014

Das Stück

Wie würde diese Welt aussehen, wenn sie an einem vergangenen Moment der Zeit einen anderen Weg eingeschlagen hätte? Eine mögliche Antwort auf diese Frage schenkt uns das Musical „STEAM. Das Fantasy–Musical. Ein Augenblick in der Ewigkeit“.

Das Streben nach Perfektion ließ diese Welt aus den Fugen geraten: Ganz oben im Reiche „Imorta“ thront seit mehreren hundert Jahren Königin Esteam, umgeben von ihren auserwählten Ministern und ihrem Hofstaat – ein groteskes Gefüge aus Gier, Kontrollsucht und dem Streben nach Unsterblichkeit, selbst wenn dann und wann ausgediente Körperteile durch Prothesen ersetzt werden müssen.

Das „gemeine Volk“ der „Aqua-Town“ besteht aus Mechanikern und Dampfmachern – eine genügsame und zufriedene Gesellschaft, denen Denken und eigenständiges Handeln von der gnädigen Diktatur abgenommen wird.

Die Aufgabe der Arbeiter ist es, die Herrschaft stets mit neuen Prothesen und vor allem mit STEAM zu versorgen: der Dampf, den die Bewohner von IMORTA benötigen, um ihre Unsterblichkeit zu erlangen und zu bewahren.

Ein anderer Teil der Welt wurde in diesem Geflecht fast vergessen: „Aetherna“, das Reich der Naturgeister. Sie beäugen kritisch, wie die Menschen in Aqua-Town und Imorta immer mehr von ihrer Menschlichkeit einbüßen – und beschließen einzugreifen.

Und plötzlich brechen Menschen aus dem Gefängnis ihrer bisher fremd geleiteten Gedanken aus! Auf einmal glimmen in einer entmenschlichten Welt neue Funken des Seins auf! Und erstmals stellt sich die Frage, ob die Unsterblichkeit wirklich der Schlüssel zur Vollkommenheit ist...

Inspiriert von der „Steampunk“-Szene entstand aus der Feder von Ellen Kärcher, Francesco Cottone und Amby Schillo ein packendes Fantasy-Musical, dessen hintergründige Fantasie gar nicht allzu weit von unserer echten Welt entfernt ist.

Die Musik

Welche Klänge existieren in einer Welt der Mechanik und des Dampfes?
Zu Beginn des Stücks baut Martha eine Spieluhr, die eine feine und betörende Melodie erklingen lässt.

Aus diesem Ursprung lassen die Komponisten Francesco Cottone und Amby Schillo
eine märchenhafte Musik entstehen, die ihre Wurzeln in der orchestralen Verspieltheit der Renaissance, der Ursprünglichkeit bretonischer Folklore und den futuristischen Klängen elektronischer Musik hat.

Vorgetragen von der um Streicher und Orchesterpercussion erweiterten Musicalband wird die Musik von „STEAM“ die Zuschauer von der ersten Sekunde an in eine andere Welt führen.
Choreographie und Tanz werden bei der Neunkircher Inszenierung auch eine wichtige Rolle spielen.